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21 Jul 2020

Tochtergesellschaften anbinden: So einfach geht’s.

Thomas Kramer, Head of implementation, Cloud ERP, All for One Grouip
Wenn die Zentrale mit einer SAP ERP-Lösung arbeitet, ist eine zusätzliche Cloud ERP-Lösung für Töchter das perfekte System.

Was geschieht mit der Geschäftstechnologie eines Unternehmens, wenn es beginnt, neue Unternehmen zu erwerben und zu expandieren? Normalerweise versuchen wachsende Unternehmen, alle ihre neuen Tochtergesellschaften, Geschäftsfelder und Regionen in ein allumfassendes ERP zu integrieren. Aber ist das der intelligenteste Weg, um neue Betriebe und Standorte zu integrieren und zu bewirken, dass diese schnell einen Mehrwert schaffen? Diese fünf Vorteile bringt die Anbindung von Tochtergesellschaften über den 2-Tier-Ansatz.

„Kleinere Tochtergesellschaften benötigen oftmals nicht die funktionale Tiefe der Systeme von Unternehmenszentralen“ - Thomas Kramer, Leiter für die Implementierung von Cloud ERP, All for One Group

Kramer ist der Ansicht, dass kleine Tochtergesellschaften von den so genannten Tier-1-Systemen in Bezug auf Funktionalität und Kosten sogar überfordert sein könnten. Häufig wird jedoch ein Tier-1 ERP-System als unerlässlich für die Berichterstattung an die Unternehmenszentrale angesehen, so dass es als die einzige praktikable Lösung auf der ganzen Linie erscheint.

Es gibt jedoch noch eine weitere Option: eine schnell einsatzfähige und Cloud-basierte Alternative, die die Antwort auf so manches Gebet sein könnte – eine 2-Tier-Strategie, die sich die Stärken einer schlankeren Cloud-basierten ERP-Lösung zunutze macht.

Was bedeutet 2-Tier?

Hierbei werden zwei ERP-Lösungen gleichzeitig betrieben und miteinander integriert. Im Ergebnis lässt sich die robuste, umfassende ERP-Lösung auf Konzernebene (Tier 1) nutzen, während die flexible, agile und vor allem kostengünstige Lösung auf Ebene der Tochtergesellschaften (Tier 2) zur Verfügung steht.

Fünf erstaunliche Vorteile
 

  • Schnelle Integration: Laut Tomas Fertig, CEO von Seidor (USA), kann Cloud-ERP verglichen mit einer Tier-1-Lösung gleichen Umfangs in der Hälfte der Zeit implementiert und angepasst werden.
     
  • Erhöhte Anpassungsfähigkeit und Einfachheit: Eine Tier-2-Lösung kann vereinfacht und auf die Prozesse reduziert werden, die die Endbenutzer benötigen, sodass ihnen die wichtigsten Daten, Funktionen und Prozesse für ihre Arbeit zur Verfügung stehen. Dieses vereinfachte ERP bietet ihnen mehr Flexibilität bei gleichem Budget gegenüber einer kundenspezifischen Version des vorhandenen unternehmensweiten ERP-Systems.
     
  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Flexibilität ist nicht das Einzige, was sich durch eine 2-Tier-Strategie erhöht. Nach Meinung von Bob Atkinson, Geschäftsführer von In Cloud Solutions (UK), bekommt man auch mehr für sein Geld: „Aufgrund der vorkonfigurierten Prozesse in der schlanken Cloudbasierten Lösung können Sie in der gleichen Zeit zwei- bis dreimal so viel wie mit Ihrer bestehenden ERP-Lösung erreichen.“
     
  • Optimierte und wirtschaftliche Implementierung: Die 2-Tier-Strategie spart oft Zeit und Kosten im Vergleich zum Tier-1-Ansatz. Tankler Wang, VP Service von Acloudear in China, sagt, dies sei oft der Fall, da Tochtergesellschaften die von der Zentrale definierten Lösungsvorlagen beim Rollout der neuen Lösung wiederverwenden könnten. Somit kann man sich auf andere Arbeiten wie z. B. spezifische Länderlokalisierungen konzentrieren. 
     
  • Einfachheit und Erschwinglichkeit: Viele Tochtergesellschaften, die gezwungen sind, innerhalb einer zentralen Konzernlösung zu arbeiten, spüren eine übermäßige Beanspruchung und beginnen, ihre eigenen ERP-Systeme zu implementieren. Sie wünschen sich eine kostengünstige und für ihre Bedürfnisse geeignetere Lösung. Die Konsequenz ist in der Regel jedoch ein höherer Verwaltungsaufwand, mehr Updates und Supportanfragen sowie die Notwendigkeit, noch mehr Tools einzukaufen und integrieren zu müssen. Sie können davon ausgehen, dass ursprünglich nichts davon im Projekt budgetiert war!

Der Einsatz schlankerer und einfacherer Lösungen auf Tier-2-Ebene erhöht die Effizienz und Transparenz von Konzerngesellschaften.

Inzwischen ist das Cloud-ERP flexibel und hochgradig anpassbar (z. B. für Formulare und Steuerkonformität), während es auf der konzernweiten Datenbank der Tier-1-Lösung läuft (z. B. Beschaffung und Verteilung von globalen Beständen).

Bei der Einführung eines ERP-Systems ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis von entscheidender Bedeutung.

Daher lautet die gute Nachricht, dass die 2-Tier-Lösung bei gleichem Budget einen zwei- bis dreimal höheren Wert bietet – und den Kunden bei gleichzeitiger Kostenersparnis das gibt, was sie wirklich brauchen.

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thomas kramer

Thomas Kramer, Head of implementation Cloud ERP All for One Steeb

Thomas Kramer ist Beratungsleiter für Cloud ERP in der All for One Group. Er war in den letzten Jahren in unzähligen ERP Projekten involviert mit einem Spektrum angefangen bei Unternehmen, die über eine stand-alone Cloud ERP-Lösung miteinander verbunden wurden, bis hin zur 2-Tier-Strategie mit einer internationalen Vernetzung von Niederlassungen und Tochtergesellschaften an die Unternehmenszentrale. Eines seiner größten Projekte war die Anbindung von 40 Niederlassungen und Töchter weltweit.

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